
| Die Reise nach Rhodos vom 07.05. - 21.05.1999 |
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Mein Urlaub auf Rhodos begann am 07.05.1999 in Marburg.
Eigentlich fing alles schon viel früher an, nämlich im September 1998. Irgendwann war in unserer Zeitung eine ganz kleine
Anzeige, daß das Reisebüro
Gesagt - getan, am Dienstag hatte ich dann jemanden erreicht, und man erklärte mir, was alles in Planung war. Es gab Gruppenreisen und auch Individualreisen mit Begleitung. Wobei die Begleitung für mich sehr wichtig ist, denn alleine kann ich nicht reisen, da ich beim Waschen und Anziehen Hilfe brauche, und mich auch im Rollstuhl nicht gut alleine fortbewegen kann. Ich bekam dann ein Prospekt zugeschickt, auf dem
verschiedene Reiseziele angebeben waren.
Obwohl, mir war doch ganz schön mulmig: 1. weil ich niemanden kannte, weder von den Behinderten,
noch von den Begleitern
Es war für mich ein Schuß ins Blaue, mit der Hoffnung - es wird schon alles gutgehen (ganz schön mutig, aber so habe ich mich bei weitem nicht gefühlt). Ich bin dann am Morgen des 7. Mai mit ziemlich viel Angst und Nervosität nach Marburg gefahren, ich war immer noch sehr skeptisch, denn wir hatten vorher nicht probiert, ob das mit dem Heben klappt oder nicht. Außerdem war dann immer noch die Frage: Wie komme ich im Hotel zurecht, komme ich vor allem ins Bad oder auf die Toilette? Das sind alles Dinge, um die ich mir doch viele Gedanken machte, obwohl mir die Begleiter (einige waren im letzten Jahr schon mal da) schon gesagt hatten, "dass ich mir darum keine Gedanken machen müsse", denn im letzten Jahr hatte es mit denRollstühlen im Zimmer oder auch im Bad keinerlei Probleme gegeben. Aber meine ganzen Ängste nützten nun nichts mehr, denn ich hatte mich zu dieser Reise entschlossen und ich mußte da durch, egal wie. Wir sind dann um 9.30h in Marburg losgefahren (wir, das waren 7 Behinderte und 5 Begleiter). Unser Flug sollte um 13.50h mit Aero Lloyd starten. In Frankfurt lief eigentlich alles ziemlich glatt und als man mich dort zum ersten Mal hochheben mußte, und das im 2. Versuch schon recht gut ging, wurde meine Nervosität schon etwas besser. Wir sollten also um 13.50h starten, sind aber dann erst ca. 1 Std. später losgeflogen und gegen 6.30 h auf Rhodos angekommen. Auf dem Flughafen dort gab es sogar einen Bordrollstuhl und eine Hebebühne um die Treppe am Flugzeug zu vermeiden.Trotzdem kam dann das nächste Problem, der Bus vom Flughafen zum Hotel. Wie komme ich in den Bus???? Indem wir noch überlegten, wie wir das am besten bewerkstelligen konnten, kam ein junger Mann - ein Flughafenangestellter - und bevor noch irgendjemand reagieren oder etwas sagen konnte, hatte er mich schon an den Beinen gepackt und wollte schon hochheben, es konnte mich gerade noch jemand unter den Armen packen, denn sonst wäre ich bestimmt auf den Boden gekippt. Wenn man jemanden zu zweit in den Bus trägt, ist es immer besser, zuerst den Oberkörper und dann die Beine in den Bus zu heben, aber diesmal ging es andersherum, was nicht sehr angenehm war, aber nun ja, ich war im Bus. Als ich nun auf meinem Platz saß, und aus dem Fenster schaute, fiel einem der Begleiter und mir gleichzeitig ein Taxi auf Warum sind wir nicht gleich auf den Gedanken gekommen ein Taxi zu nehmen, wir hätten uns viel Arbeit gespart. Wir beschlossen also gleich: Wenn wir wieder zurück fliegen, werden wir vom Hotel zum Flughafen ein Taxi nehmen! Der Empfang im Hotel war echt herzlich, da einige im letzten Jahr ihren Urlaub im Hotel "Virginia Beach" verbracht hatten und auch das Personal erinnerte sich noch recht gut. Nachdem uns unsere Zimmer zugewiesen wurden, mußte ich leider feststellen, daß ich eine kleine Treppe herunter mußte um in mein Zimmer zu gelangen, es waren zwar nur 5 oder 6 Stufen, aber wenn man ein paar mal am Tag mit dem Rollstuhl die Treppe herauf- oder herunter gezogen werden muß, ist das für denjenigen, der den Rolli schiebt, nicht sehr angenehm. Aber zum Glück gab es noch den Hintereingang, nämlich der Weg über die Terrasse, das war für mich, und den jeweiligen Helfer, sehr bequem. Am Montag wollten wir uns ein Auto mieten, damit wir auch mal etwas weitere Touren unternehmen konnten. Es wurde dann ein Kleinbus (6 Personen) gemietet, in den aber leider nur ein Rollstuhl platz hatte. Das wurde aber auch immer wieder zu aller Zufriedenheit organisiert und außerdem waren die Taxifahrten sehr günstig, so daß man auch mal bis Rhodos-Stadt, Kallithea oder andere nähere Ziele mit dem Taxi fahren konnte. Wir haben immer nur eine kleine Gruppe gebildet die etwas größere Touren mit dem Auto gemacht haben, die anderen sind dann mit dem Taxi in der näheren Umgebung gewesen, im Hotel geblieben oder an den Strand gegangen. Am Samstag habe ich dann schon einen ersten Spaziergang in ein benachbartes Hotel gemacht. Das Hotel "Eden Rock" hat noch eine Ferienhaus-Wohnanlage und in dem ganzen Park laufen dort Pfauen herum. Die Pfauen laufen dort wirklich überall herum, sie kommen sogar bis auf die Terrassen der Wohnungen, hoffentlich vergißt niemand die Tür zuzumachen. Am Sonntag sind dann einige von uns nach Kallithea gegangen. Dort gibt es eine parkähnliche Anlage, in der man wunderschön spazierengehen konnte, die Wege waren auch für Rollis gut geeignet. Anschließend haben wir dann in der Stadt in einem kleinen Lokal zu Mittag gegessen. Am Montag sind wird dann in unserem gemieteten Auto nach Eptá Piges (Tal der 7 Quellen) gefahren. Eptá Piges ist ein schönes grünes Tal in dem es immer angenehm frisch ist. Es fließt ein kleiner Bach durch das Tal, das von 7 kleinen Quellen gespeist wird. Außerdem gibt es noch eine 186 m langen begehbaren Tunnel, aus der Zeit der italienischen Besatzung, den man durchlaufen kann. Leider ist der Tunnel nicht für Rollis geeignet, da er zu schmal ist. Auf jedenfall ist am anderen Ende des Tunnels ein schöner großer See, hat man mir jedenfalls gesagt. Außerdem habe ich auch so etwas ähnliches wie eine "Camel Trophy Tour", nur mit dem Rollstuhl, gemacht; auf schmalem, steinigen Weg, bis man am Ende einen herrlichen Blick über das Tal hatte. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, aber alleine für den Ausblick hat es sich gelohnt. Am Dienstag stand Koskinou auf dem Programm. Koskinou ist ein kleines Dorf, das früher überwiegend von Türken bewohnt wurde. Es lohnt sich schon alleine wegen der herrlichen Innenhöfe der Häuser, die überwiegend mit Kochlaki-Boden (ein schwarz-weiß Mosaikboden mit kleinen abgerundeten Steinchen) bedeckt sind, und wegen der schönen klassizistischen Portale. Da Koskinou auf einem Berg liegt, hat man an einigen Stellen einen wunderbaren Ausblick über die Umgebung. Am Mittwoch habe wir dann den Markt von Rhodos-Stadt besucht. Wir sind über den Markt gegangen, es gab alles. Von Lebensmittel bis Schuhe. Es lag sogar ein ganzer Schwertfisch da. Als wir dann vom Markt genug hatten, sind wir über die Stadtmauer, mit ihren bis zu 14 m dicken Mauern, in die Altstadt von Rhodos gegangen, und haben einen kleinen Stadtbummel gemacht. Am Abend sind wir dann nach Ialissos, auf der Westseite von Rhodos gefahren und haben uns den Sonnenuntergang über dem Meer angesehen. S U P E R ! Den Abend haben wir dann in einer kleinen Kneipe in Koskinou abgeschlossen. Am Donnerstag waren wir in Lindos (ca. 50 km Südlich von Rhodos-Stadt). In Lindos sollte man sich unbedingt die Akropolis ansehen, aber für Rollis ist das unmöglich. So haben wir dann einen Stadtbummel gemacht, der auch sehr schön und sehenswert war, vor allem die schönen Ausblicke auf die kleinen Buchten rund um Lindos. Am Freitag ging unsere Fahrt nicht weit, nur bis Kallithea zu den Thermen. Es ist ein Thermalbad, das in den zwanziger Jahren von dem italienischen Architekten Pietro Lombardi erbaut wurde. Hier wurde 1989 der Film "Urlaub auf Rhodos" mit Peter Ustinov aus der Serie "Die Abenteuer des Hercule Poirot" gedreht. Während des Krieges wurde das Bad leider zerstört, aber es wird z. Zt. wieder hergestellt. Auch hier findet man die wunderschönen Kochlakiböden, innen und außen. Trotz der vielen Touris findet man doch noch einige Stellen, wo man "die Seele baumeln lassen kann". Am Samstag wollten wir dann zum Kloster Agia Agathi,
es ist eine aus Stein gehauene Kirche aus den 12. od. 13. Jahrhundert.
Trotz stundenlager Suche haben wir diese Kostbarkeit nicht gefunden. Wir
haben Touristen gefragt, die auch auf der Suche waren, selbst die Einheimischen
konnten, oder wollten uns nicht genau sagen wo es liegt. Im Hotel haben
wir dann erfahren, daß die Kirche einen ganz versteckten Eingang
irgendwo im Felsen hat. Nach stundenlager Irrfahrt auf Schotterpisten (diesmal
eine "Marlboro-Tour") sind wir dann zu dem kleinen Kloster Kámirou
gefahren. Es war wirklich alles ganz winzig, aber sehr schön. Auch
hier war der ganze Innenhof mit Kochlaki bedeckt. Die Kirche stammt aus
dem 14./15. Jhd. und ist eine einschiffige Kuppelkirche.
Am Sonntag waren wir in Simi. Simi gehört zu den 12 Inseln der Dodekanes. Es ist eine 1 ½ stündige Schiffahrt von Rhodos nach Simi. Die Insel ist sehr klein (63 qkm) und felsig. Simi ist von vielen kleinen Inseln, und von 2 größeren umgeben. Die Insel hat viele kleine Buchten. Aber da sie sehr felsig ist, kann man mit dem Rollstuhl nur den unteren Teil, also die Küste erkunden, aber auch da ist es recht schön. Man kann dort sehr günstig Gewürze und Schwämme kaufen, denn auf Simi waren, und sind die Schwammtaucher zu Hause. Auf der Rückfahrt haben wir noch das Kloster Panormitis, an der Südküste von Simi besucht. Leider hatte das Schiff hier nur ½ Stunde angelegt, so daß man sich beeilen mußte. Und außerdem konnte man in dieser Zeit gar nicht alles sehen. Die Kirche des Klosters wurde im "Hauruck –Verfahren" durchlaufen. Sie war Gott sei Dank nicht sehr groß. Das Museum konnten wir garnicht besuchen, da die Zeit schon vorbei war. Gelohnt hat es sich, aber man braucht sehr viel länger Zeit um alles richtig zu sehen. Schade daß es nur so kurz war. Am Montag wollten wir in das Schmetterlingstal "Petaludes", es ist ein 5 km langes grünes Tal, und früher gab es dort Hunderttausende von Schmetterlingen, heute leider nicht mehr (lt.Reiseführer). Leider ist dieses Tal für Rollstuhlfahrer so gut wie gar nicht zugänglich, da es sehr viele Treppen gibt. Also sind wir einfach weitergefahren, man konnte von der Straße, die oberhalb des Tales herläuft, einen Blick auf das Tal werfen, für jemanden der gut zu Fuß ist, ist es bestimmt recht schön. Wir sind dann weitergefahren nach Kairos. Kairos ist eine Ausgrabungsstätte und hatte seine größte Zeit im 6. Jhd. v. Chr. als dort die ersten Münzen geprägt wurden (habe ich imReiseführer nachgelesen, man kann ja schließlich nicht alles wissen). Ich hätte es gerne gesehen, aber es war Montag, und am Montag haben Museen und andere öffentl. Anlagen leider geschlossen (stand auch im Reiseführer, aber wenn man Urlaub hat, vergißt man schonmal, was für ein Wochentag gerade ist). Schade ich hatte es gerne gesehen. Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir dann quer über die Insel, durch herrlich duftende Pinienwälder gefahren. Am Dienstag stand ein Einkaufsbummel in Rhodos-Stadt auf dem Programm, und endlich haben wir auch die Ritterstraße gefunden. Wir haben versucht über die Ritterstraße zum Großmeisterpalast zu kommen, aber für Rollis fast ganz unmöglich (Bandscheibenschaden), und für die Schieber noch unmöglicher (Erschöpfungserscheinungen bis hin zum Kreislaufkollaps). Es ist eine grobe Kopfsteinpflasterstrasse, noch aus der Zeit der Johanniter, die leicht, aber ständig ansteigt. Wir haben dann auch aufgegeben, und uns erstmal mit Kirschen gestärkt. Am Mittwoch sind wir dann zum Kloster Tsambika gefahren. Tsambika ist ein verlassenes Nonnenkloster und liegt ganz oben auch dem gleichnamigen Berg. Den größten Teil des Weges zum Kloster kann man mit dem Auto fahren. Den Rest von über 300 Stufen konnte ich leider mit dem Roll nicht bewältigen, aber bei dem Parkplatz gibt es ein Restaurant, das von einer Österreicherin geführt wird, und hier gibt es den besten griechischen Salat auf ganz Rhodos! Auch von dort hat man einen herrlichen Blick auf die Küste, und das Hinterland von Rhodos. Auch wenn ich nicht bis ganz oben im Kloster war, der Blick vom Restaurant aufs Meer und Küste war schön, es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Am Donnerstag sind wir nach Archangelos gefahren, es ist das größte Dorf auf Rhodos. Dort haben wir die Michael Archangelos Kirche besichtigt, leider nur von außen, die Kirche war abgeschlossen und diesmal hing kein Zettel an der Tür wo der Schlüssel zu finden war. Aber auch der Innenhof war recht schön, er war wie fast überall auf Rhodos ganz mit Kochlakimosaik gestaltet, ausserdem hat die Kirche bzw. der Eingang zum Innenhof einen weißen "Zuckerbäcker-Glockenturm" (ein Rest der ital. Besatzer aus dem Jahr 1845). Als wir aus den Innenhof verließen, stand vor der Kirche eine alte Frau "Kräuterhexlein" und hatte dort ihre Kräuter zum Verkauf aufgebaut. Sie hielt uns an, und fragte, ob wir nicht mit ihr ins Haus kommen wollten. Wir wollten. So kamen wir in den Genuß, einmal zu sehen wie man auf Rhodos lebt. Es war ein großer Raum mit Steinfußboden, in einer Ecke sand ein Bett oder Sofa, ca. 2 x 2 m groß, an den Wänden hing griechische Keramik un an der Seite stand ein Sideboard, im ganzen Raum gab es kein Fenster. An einer Seite ging eine kleine Leiter nach oben, die zu einem Zwischenboden führte. Die Kochstelle war vor dem Haus. Bestimmt hat sie schon mehr Touristen ihr kleines Reich gezeigt, aber es war trotzdem ein Erlebnis mal zu sehen wie eine Wohnung auf Rhodos aussieht. Am Nachmittag kam dann meine große Stunde, ich sollte im Mittelmeer baden. Es war zwar eine ganz schöne Plagiier, für mich und auch für die Helfer, aber mittels eines Liegestuhls, der mit mir ins Wasser getragen wurde klappte es gut. Ich muß sagen, es war trotz aller Schwierigkeiten der Höhepunkt des Urlaubs. Es war ein Erlebnis, das ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Dann kam der Freitag, der Tag unserer Heimfahrt.
Unser Flug ging erst um 19.00 h.
Aber was macht man mit dem Rest der langen Wartezeit bis 16.00 h? Wir sind dann nochmal in den Park des benachbarten Hotels "Eden Rock" gegangen und haben uns zum Abschied noch einmal die Pfauen angesehen. Den Rest der Zeit haben wir dann in unserem Hotel verbracht, bis schließlich der Bus bzw. das Taxi kam. Unser Flug hatte eine Stunde Verspätung, wir sind also erst gegen 20.00 h abgeflogen, so konnten wir den Sonnenuntergang über den Wolken erleben. Auch nicht schlecht. Leider musste ich in Frankfurt noch ca. eine 3/4 Stunde im Flugzeug warten bis die Sanitäter mit dem Bordrollstuhl kamen und mich aus dem Flugzeug geholt haben. Einerseits war es sehr ärgerlich, zumal die Sanitäter eine ½ Stunde vor der Landung vom Piloten angefordert wurden, andererseits konnte ich eine Flugzeugreinigung live erleben. Es ging erstaunlich schnell bis der Flieger für die nächsten Passagiere hergerichtet war. Die Abende habe ich hier nicht im Einzelnen erwähnt, da wir die meiste Zeit in einer benachbarten Bar "Rhodos View" (bei uns nur die Papageienbar genannt, da ein echter Papagei in seinem Käfig auf dem Tresen stand) und haben dort die Cocktails probiert oder Retsina und Ouzo getrunken. Außerdem waren zwei griechische Abende, einer im Hotel, der allerdings viel auf Tourismus angelegt war und eigentlich nicht viel griechisches hatte, und einen in einer Bar in Kallithea, der noch mehr aus Tourismus eingestellt war und noch nicht mal eine Tanzgruppe hatte. Außerdem war die Musik alles andere als griechisch, z.B. "Schneewalzer". Zum Glück konnte einer der Helfer griechische Tänze, er hat dann doch noch Stimmung in den Laden gebracht. Zum Schluß möchte ich mich noch einmal
recht herzlich bei den Helfer(innen) bedanken.
D A N K E !!! Johanna G., Rhodos Mai 1999 |
Gutenbergstraße 27, 35037 Marburg
Telefon/Fax: 06421-686832