Reisebericht Rhodos September 1999

Ich bin im September vom 17.9.-24.9.99 nochmal nach Rhodos geflogen. Dort ist es super heiss gewesen, ca.30-35°C.

Am Freitag abend gingen die Anette und ich zum Essen. Nach dem Essen haben wir noch telefoniert, da die Anette ihren Führerschein zu Hause vergessen hatte, weil wir uns ein Auto mieten wollten.Samstag wollten wir nach Rhodos-Stadt mit dem Taxi fahren, sind aber dann doch nicht nach Rhodos-Stadt. Weil es gerade an diesem Tag bewoelkt war und alle Leute in die Stadt wollten gab es keine Taxis mehr. Anette und ich sind dann fuer Montag und Dienstag ein Auto mieten gegangen, danach sind wir was Essen gewesen. Auf einmal hat es angefangen zu regnen, aber nach zwei Stunden war alles wieder vorbei und es hat die restliche Woche die Sonne geschienen. Dann sind wir zum Hotel wieder zurück gegangen und haben uns an den Pool gelegt. Am Abend gingen Anette und ich in die Taverne neben dem Hotel.

Am Sonntag habe ich mich mit meinem Freund getroffen, mit ihm besuchte ich einen griechisch-orthodoxen Gottesdienst. Der Priester hat die ganze Predigt gesungen. Nicht so wie in Deutschland, dass die Gottesdienste vom Pfarrer oder Priester gesprochen werden. Mein Freund ging ziemlich am Schluss der Predigt zum Priester und hat uns geweihtes und gesegnetes Weissbrot geholt. Das Brot wurde mit einem Loeffel ueberreicht und nicht mit der Hand. Das ist so aehnlich wie bei uns in Deutschland das Abendmahl. Nach der Kirche sind wir noch Spazieren gewesen. Anette kam dann wieder zu uns.

Anette und ich sind dann wieder mit dem Taxi ins Hotel zurück gefahren und am Nachmittag sind wir dann noch in den Pool gegangen. Am Abend waren wir in der Taverne.
Am Montag und Dienstag waren wir mit dem Auto unterwegs. Da der Autovermieter mich noch vom letzten Jahr gekannt hat, hat er uns das Auto ohne Anettes Fuehrerschein gegeben. Eine von uns beiden musste nur den Ausweis vorlegen und damit war alles klar. Wir sind dann am Montag nach Archangelos gefahren. Das ist ein kleines Dorf auf der Insel Rhodos. Dort haben wir uns einen weissen Kirchturm angesehen und sassen im Innenhof der Kirche. Wir sind dann noch ein wenig spazieren gegangen und sind dann zum Essen. Am Nachmittag sind Anette und ich langsam zurueck ins Hotel gefahren. Am Abend haben wir an einem griechischen Abend teilgenommen.
-Wie das so ist?
-Ich wollte tanzen!
Da hat die Anette eine Taenzerin gefragt ob sie mit mir tanzt und diese Frau hat einen Taenzer dazugeholt, der die Taenze vorgefuehrt hat. Beide haben mich unter den Armen gehalten und dann haben wir griechisch getanzt. Am naechsten Tag wollten wir eine Inselrundfahrt mit dem Auto machen aber da es so heiss war, habe ich der Anette vorgeschlagen das wir nach Lindos fahren.
Wir sind nach Lindos gefahren, da wir nicht den ganzen Tag im Auto sitzen wollten. Am Abend habe ich mich noch mit meinem Freund in Rhodos-Stadt getroffen.
Nach 11/2 Stunden sind Anette und ich wieder zurueck zum Hotel mit dem Taxi gefahren.
Anette und ich sind am Mittwoch mit dem Schiff nach Symigefahren. Das ist eine schoene kleine Insel. Sie liegt schraeg gegenueber von Rhodos und ist davon 2-3 Stunden entfernt.

Dort haben wir einen Rollstuhl zu einer alten Frau gebracht.

Der Rolli war eine Spende von Johanna, das ist eine Frau, die bereits im Mai mit mir in Symi war. Die alte Griechin habe ich im Mai mit der Weitsprung-Reisegruppe kennengelernt. Eine junge Frau, die mit der alten Griechin gemeinsam in dem kleinen Haus am Hafen wohnte hat sich so sehr ueber den Rollstuhl gefreut. Jetzt kann sie endlich mit der Oma spazieren fahren. Ihr Mann hat sich auch ueber den Rollstuhl gefreut. Anette hat Fotos von der Uebergabe gemacht.

Nach der Uebergabe sind wir noch etwas essen gewesen und haetten fast das Schiff verpasst. Als wir wieder im Hotel zurueck waren, hatten wir beide einen kleinen Sonnenstich. Nach dem Essen sind wir sofort ins Bett.

Am naechsten Tag waren Anette und ich am Strand in Kallithea. Dort sind wir im Meer schwimmen gewesen und haben etwas gegessen. Der Kellner hat so herumgebloedelt und war von meinem Aussehen sehr fasziniert. Wir sind dann wieder zum Koffer packen zurueck ins Hotel mit dem Taxi gefahren.

Am Abend waren wir zum Verabschieden nochmal in der taverne neben dem Hotel. Ich habe mich am Freitag zum Abschied nochmal mit meinem Freund getroffen.

Mein Freund und ich waren so traurig das ich wieder nach hause fliegen musste. Ich musste ihm versprechen nicht all zu traurig zu sein. Das Versprechen hat aber nicht viel genuetzt. Uns faellt der Abschied immer sehr schwer. Dann war es soweit, wir mussten uns verabschieden, weil wir wieder zurueck ins Hotel gehen mussten um auf unseren Bus zu warten.

Nun ist der Bus gekommen und wir sind eingestiegen. Dann sind Anette und ich mit all den anderen Passagieren nach Deutschland zurueckgeflogen.
 
 

                                                                      Kirsti H., September 1999
Weitsprung
Reiseberatung fuer Behinderte, Nichtbehinderte und Senioren

Krummbogen 2, 35039 Marburg
Telefon/Fax: 06421-686832

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