
| Chalkidiki, 17.9.-1.10.2001 |
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Reisebericht - über die Weitsprung-Reise nach
Griechenland (Chalkidiki) Am Montag den 17.9.2001 war am frühen Nachmittag der Treff vor dem Eingang des Terminals B des Frankfurter Flughafens angesagt. Nach kurzem „Hallo“ und Begrüßung aller Mitreisenden sowie Verabschiedung der „Bringer“, gings rein zum Einchecken. Auch hier klappte alles gut und problemlos. Dann bekamen wir ein Transportfahrzeug des Flughafens gestellt, welches uns zum Gate und vorherigen Sicherheits-Check brachte. Nach ca.30 Minuten saßen wir dann auch, mit drei Rollstuhlfahrern unserer Gruppe, zufrieden und glücklich im Flieger harrten der Dinge, die noch kommen sollten. Der Start, der Flug selbst und die Landung waren sehr gut. Zwischendurch gab’s noch einen kleinen Imbiß an Bord. Beim Anflug auf Salonikis Flughafen bekamen wir im hellen Tageslicht noch einen kleinen Rundflug mit Sicht von oben auf die Stadt. Dann ebenso problemloses Auschecken und Einstieg in den Bus zur Fahrt ins Hotel! Halt bis auf die Schrecksekunde mit Gerhard. Er legte vor seinem nötigen Toilettengang einfach seine Kamera nebst Portemonnaie auf den Boden, sagte uns nichts und ging. Allerdings bemerkten wir das dann doch noch, und konnten vermeiden, daß es wegkommt. Dann ging’s mit dem Bus los, so ca. 1 Stunde Fahrt. Im Hotel angekommen ging’s zuerst zur Rezeption und wieder Check-Inn. Unterdessen gab’s für uns im Speisesaal einen Imbiß und Getränke nach Wahl auf Kosten des Hauses. Als das alles beendet war, erhielten wir alle unsere Hotelausweise und Zimmerschlüssel und ab ging’s auf die Zimmer. Am nächsten Morgen war um ca. 8.30 Uhr Frühstück und dann Zeit zur freien Verfügung, welche die Meisten, wie ich, auch zum Erkunden der näheren Umgebung nutzten. Mittagessen war dann für jeden, in Bezug auf Menge und Zeit freigestellt. Erst um 18.30 Uhr war wieder gemeinsames Abendessen. Die Abendgestaltung erfolgte wieder individuell, nur beim Verlassen des Hotels sollten wir uns doch bitte schön abmelden und so gegen 22.00 Uhr wieder zur Nachtruhe dasein. Der Mittwoch verlief im Wesentlichen gleich dem Vortag und ab Donnerstag hatten wir dann unseren Leihwagen-Kleinbus zur Verfügung, was unsere Mobilität erheblich steigerte. So fuhr dann auch am Donnerstag ein Teil unserer Gruppe in die nächste, ca.5 km entfernte Stadt Kalithea zum Markt. Der Rest unternahm wieder etwas individuell. Freitag dann gab’s „Sun and Fun“ am Strand er nur 5 Minuten entfernt war. Vorbei an einer Hotel-Disco (Disse). Im Winter als kleines Hallenbad genutzter Glaskuppelbau, und im Sommer halt als „Disse.“ Am Samstag dann Bustour für die, die ins Auto reinpaßten und mit wollten, um „unseren Finger von Chalkidiki“ kennen zu lernen; Land und Leute! Am Sonntag dann wieder zur eigenen Gestaltung und Abends zum Besuch der Bingo-Show im Nachbar-Hotel. Montags war es auch noch mal relativ ruhig und locker mit Planung für die nächsten Tage. Die Abende waren immer sehr individuell, wobei „das Jungvolk“ unserer Gruppe eigentlich immer die Disco oder eine Show-Aufführung bevorzugte. Am Dienstag noch mal Marktbesuch für die, die noch nicht dort waren. Allerdings etwas verschärfte Form, welche bedeutete: Hinweg auf „Schusters Rappen“, aber schön ruhig und gelassen. Dann durch den Ort über den Markt mit Einkauf, und ´Rückfahrt mit dem Bus oder dem Taxi. Am Mittwoch Ausflug nach Saloniki mit „Fußmarsch“ über die Kaimauer am „weißen Turm“ vorbei, mit anschließendem Besuch des Byzantinischen Museums. Donnerstag einen Ausflug auf den „Nachbarfinger“ Sidonia. Anschließend noch Besuch von Afithos, der ältesten Siedlung auf Chalkidiki, wo wir, bei der Mittagspause in einem Restaurant an der Hauptstraße, schräg gegenüber einer Kirche, eine Aussegnung nach griechisch-orthodoxer Art mit ansehen konnten. Die Verstorbene war mit 108 Jahren eine der ältesten Bewohnerinnen des Ortes, wie uns gesagt wurde. Freitag war noch mal ein Ganztagesausflug geplant: mit dem Boot zur Klosterinsel Athos, wo nur Mönche leben. Auf der Hinfahrt ging es an dem ganzen Finger entlang, wo wir acht von achtzehn Klöstern vom Schiff aus ganz gut sehen konnten. Zur Mittagszeit dann Anlegen im zentralen Hafen von Athos, wo auch die Waren für die Klöster angeliefert wurden. Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt ging’s wieder zurück. Auf der Rückfahrt wurde dann noch auf dem Schiff eine griechische Folklore-Darbietung geboten. Im Zielhafen angekommen ging’s ab ins Auto und zurück zum Hotel, wo uns am Abend noch ein griechischer Abend mit Musik und Tanz, und typischen Landesgerichten wie Gyros erwartete. Das war also ein Tag vollgepackt mit Kultur unseres Gastlandes. Am Samstag war dann noch mal Ruhe und Erholung angesagt vor dem letzten Tag, mit Koffer packen und Heimreise-Vorbereitungen. Aber trotzdem fuhren wir Abends noch mal in den größeren Ort Kalithea, um dort noch mal das Abend- und Nachtleben zu sehen. Und es wurde wieder ein tolles Erlebnis. Sonntag dann noch mal die letzte Strandgenuß-Möglichkeit und- wohl oder übel- leider auch Koffer packen. Am späteren Abend zogen wir aber noch mal los in die Disse! War ja klar, wo auch sonst hin!! Montag-Morgen dann relativ frühes Aufstehen, sogenanntes „Henkers-Frühstück“ und dann Fahrt zum Flughafen. Dort erfolgte dann das schon bekannte Prozedere. Beim Abflug übrigens Sonne und blauer Himmel pur. – Landung in Frankfurt und noch auf dem Rollfeld wartend war es windig, und dicke Regentropfen schlugen gegen die Kabinenfenster. Es war also, einfach gesagt, absolut schön, toll und erfahrungsreich, mit einer sich zum Schluß bestätigenden Weisheit: „Bist Du zuhause, können sich zwei Wochen ziehen wie Kaugummi; und bist Du weg, und auch noch in Sonne und Wärme, gehen sie wie im Flug, Wahnsinn und Schall zugleich." Der oberbegeisterte Mitreisende Tobias S., Oktober 2001 |
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