Weitsprung-Gruppenreisen
Gran Canaria,14.2.-24.2.2001

 Wunder der Natur 

Mittwoch, 14.02.2001

Es geht los:

Wir (Stefan, Olga, Martin) treffen uns mit Sonja um 4:30 Uhr am Informationsschalter1 der Abflugshalle B im Terminal 1 in Frankfurt am Flughafen. Nach ganz schnellem Einchecken gehen wir noch Kaffee trinken. Abflug ist um 7:00 Uhr, der Flug ist ruhig und wir genießen den Bordservice. Nach vier Stunden Flugzeit

landen wir auf dem sonnigen Flughafen bei Las Palmas, der Hauptstadt der Insel Gran Canaria und da wartet Birgit schon auf uns.

 Olga, Sonja und Stefan fahren in Richtung Südwesten der Insel nach Playa del Cura ins Hotel. Birgit wartet im Flughafen auf Ruth, die mit dem Flieger aus Hamburg kommt.

Ein erster Spaziergang führt an den Strand. Endlich Sonne und Licht, nach all den dunklen Tagen in Deutschland und das im Februar!

 Das Hotel ist toll! Es liegt wunderschön direkt am Meer in einer Bucht und ist sehr großzügig. Die Zimmer sind sauber, bequem und bieten einen tollen Ausblick über die Swimmingpools in der Gartenanlage und auf das Meer.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Buffet am Abend. Kalte und warme Speisen, Salate, Braten, Fisch, Obst und Desserts erwarten uns. Man kann soviel essen, wie man möchte. Und das wird die nächsten 10 Tage so sein! Und zwar abends und morgens. Abends ist immer etwas los. Es gibt Musik, Tanz, Shows, Spiele, Bar ...und das nette Hotelpersonal, das einen verwöhnt.

Heute gibt es im Hotel einen „Bingo-Abend“. Wir spielen mit. Die nette Ivetta, die nur tschechisch und englisch spricht, braucht Hilfe. Stefan traut sich, die gezogenen Zahlen auf Deutsch für die deutschen Urlauber vorzulesen. Stefan hat sogar selbst ein „Bingo“- und gewinnt einen Spezialcocktail á la Caesar.

 

Donnerstag, 15.02.2001

Stefan läuft mit Birgit an der Küste entlang nach Puerto Rico. Sie mieten einen Seat Cordoba für die kommenden Tage, damit wir uns die Insel in unserem eigenen Tempo anschauen können. Olga, Ruth und Sonja gehen am Strand spazieren.

Wir treffen uns zum Mittagessen im Riviera Strand.

Für den Nachmittag hat Sonja schon Pläne: Sie will im Meer schwimmen gehen! Mit Olga und Birgit! Olga kann gar nicht schwimmen! Und Birgit hat Angst vor zuviel Sonne! Doch Sonja setzt sich durch! Ruth und Stefan begleiten die drei an den Strand. Unsere „Familien“- Gruppe fällt zwischen all den braungebrannten Touristen in der Mittagssonne natürlich auf. Mit dem Rollstuhl stehlen wir sogar den Tauchern am Strand die Show! Und dann geht es ins Meer! Es macht einen Riesenspaß! Sonja schluckt die salzigen Sandwellen und die sandigen Salzwellen! Und den Sand, den bekommt man ja niemals wieder ganz raus...nicht aus der Kleidung, dem Magen, den Haaren...

Im Hotelzimmer setzen wir dann das ganze Bad unter Wasser....und Sand! (Trotzdem dürfen wir im Hotel bleiben.) Danach genießt Sonja eine ruhige Stunde für sich allein zwischen Pool und Meeresrauschen. Stefan probiert den Süßwasserpool der Anlage aus und knüpft erste Kontakte zu den anderen Hotelgästen.

 Nach dem Abendessen ist es bereits dunkel. Ruth möchte die Sterne sehen. Wir spazieren durch den Ort und in die Schlucht hinein. Hier ist es angenehm still und dunkel. Durch die klare Luft betrachten wir die Sterne.

Im Hotel gibt es heute das Ballett de Maspalomas: spielerisch und witzig, mal mit Federn, mal mit Plastik, tanzen sie.

 

Freitag, 16.02.2001

Heute geht es mit dem angemieteten Auto zur ersten Tour nach Nordosten über die Insel. Über Puerto Rico, Arguineguin und Aguimes, wo die Landschaft noch ausgedörrt und trocken ist, fahren wir in das Barranco de Guayadeque. Dort ändert sich die Natur. Links und rechts ziehen sich weiterhin die steilen Berghänge mit vielen Höhlen (wo die Guanschen, die vorspanischen Bewohnern gelebt haben) beeindruckend hinauf. Doch es ist grün hier. Die Mandelbäume blühen und manchmal säumen Palmen die Straßen.

In La Atalya, einem kleinen Bergdorf, wollen wir in einer Bar essen. Wir bekommen Kontakt zu den Kanariern. Der Wirt, der nur spanisch spricht, stellt uns Tapas zusammen (Käse, frische Kartoffeln, Mojos, Fleischbällchen, Schinken, Kichererbsen). Ruth trinkt den Wein aus der Gegend, ein seltenes Tröpfchen, wie wir später erfahren. Wir lernen Pieter kennen, einen Rechtsanwalt mit gebrochener Faust. Er erklärt uns liebevoll und leicht bedüddelt die kanarische Kultur auf Spanisch und Englisch. Zum Schluß lädt er uns zum Cafe cortado ein! Ein amüsanter Nachmittag!

Auf der Fahrt in Richtung San Mateo und San Brigida lernen wir die wunderschöne grüne Landschaft kennen! Es gibt Alleen mit alten Eukalyptusbäumen. Blumenberge, Palmen, Villen, bunte Dörfer bestimmen den Eindruck.

Es geht zum Caldera de Bandama, einem Einsturzkrater von 1 km Durchmesser, an dem der vulkanische Ursprung Gran Canarias deutlich sichtbar wird. Schon die Auffahrt läßt die Eruptionsformen erahnen. Schwarze Aschen und Tuffe begleiten den Weg auf die 569 m. Von oben kann man direkt in den fast kreisrunden Krater mit seinen 230 m hohen Wänden schauen. Im Kratergrund grünt es, ein kleiner Hof und Felder sind zu erkennen. Vom Aussichtsplatz hat man aber hervorragende Sicht auf die gesamte Ost- und Nordküste, auf die Stadt Telde und Las Palmas mit ihrem Ring von Hochhaussiedlungen. Leider ist es ganz schön kühl. Dafür sind wir nicht richtig angezogen.

 

Samstag, 17.02.2001

Durch eine enge Schlucht suchen wir uns heute den Weg zum Palmitos Park. Stefan gab uns diesen Tip, denn er war schon einmal hier. Und es ist wirklich ein Erlebnis. Der großzügige Park im Tal einer Schlucht zieht sich an den Berghängen hinauf. Es gibt ganz unterschiedliche Pflanzen und Tiere zu sehen. Gleich zu Beginn sehen wir eine Pagageienshow. Ein Papageiendompteur läßt verschiedene Papageien ihre Künste vorführen: einer fährt Fahrrad auf dem Hochseil, einer rutscht, einer liegt faul am Strand, ein anderer zählt  Zahlen zusammen und läutet dann die Glocke. Einfach faszinierend, wie klug und schön diese Vögel sind. Nach der Show kommt der nette Papageienvorführer mit dem weißen Papagei zu Sonja. Sie soll ihn streicheln und der Papagei bedankt sich dafür mit einem Nicken seines Kopfes mit dem gelben Kamm.

Der weitere Weg führt uns zwischen Kakteen hoch und runter, es gibt keine Stufen, aber es ist steil. Das ist uns egal, wir wollen alles haben. Auf dem Rundgang sehen wir 2 Krokodile, Affen, Flamingos, Papageien und Sittiche in allen denkbaren Formen und Farben. Wir besuchen das Orchideenhaus und das Schmetterlingshaus, wo große, schöne Schmetterlinge sich auf seltene Blüten setzen und betrachten lassen. Im Aquarium gibt es einen tollen Einblick in die Unterwasserwelt des Meeres mit Fischen, Rochen, Moränen, tropischen Fischen und anderem. Wir kommen uns vor, als ob wir tauchen. Stefan schaut sich derweil die Greifvogelschau an. Er trifft eine nette Familie mit 2 Kindern und Großeltern aus Leipzig.

Für uns alle ist es ein gelungener Tag.

Ruth bringt uns abends an den Tresen des Hotels: Sie schmeißt eine Runde. Dann geht sie ins Bett und läßt uns den Abend allein. Stefan traut sich und gibt mit Karaoke ein “An der Nordseeküste” auf der Bühne zum besten. Wir bleiben an der Bar und schließen Bekanntschaften mit dem Hotelpersonal (Mario, Christian, Senior Aquino, Ceasar, den Engländer Thomas und andere).

  

Sonntag, 18.02.2001

Heute geht es nach Las Palmas. Schon der erste Eindruck der Hauptstadt gefällt. Auf der rechten Seite, direkt neben der Autobahn sieht man nur Meer. Riesige Tanker liegen auf dem Wasser. In der Ferne ein Hafen mit großen Kränen und Schiffen. Auf der linken Seite ziehen sich bunte Häuser auf den Bergen in die Höhe. Es sieht ein bißchen aus wie ein Haufen Legosteine.

Am Park Duramas, neben dem 5*-Hotel San Catalina, halten wir. Wir gehen ins Pueblo Canario, den Nachbau eines typisch kanarischen Dorfes. Dort gibt es eine Tanzvorführung mit Lifemusik. Kanarische Musiker und Tänzer der sieben Inseln tragen Folklorekleidung und singen und zeigen typische Tänze. Wunderschön!

Durch die volle Innenstadt geht es vorbei am Flohmarkt am Hafen. Wir bekommen Einblicke in nette Gäßchen um die Plaza Santa Catalina. Leider ist noch nichts los auf der Zirkus-Bühne des Karnevals. Wir fahren an einen Strand von Las Palmas, den Playa de las Canteras. Nach einem Spaziergang auf der Promenade zwischen Hochhäusern und Meer essen wir dort im Fischrestaurant Angel. Wie üblich, sähen wir ein bißchen Chaos. Wir probieren Langostinos und andere Fischköstlichkeiten, deren Namen wir nicht kennen. Es ist sehr lecker. Olga schaut gebannt zu. Sie scheint nicht glauben zu können, was man alles essen kann. Sonja beobachtet inzwischen die Passanten. Spanier aller gesellschaftlichen Schichten spazieren hier entlang. Familien, alte Leute, Rollstuhlfahrer, Kinder und verrückt aussehende Erwachsene in Faschingskostümen kommen vorbei. Später begegnen wir Zorro und einem General der Südstaatenarmee der Vereinigten Staaten hoch zu Roß. Karneval ist hier bestimmt toll!

Zurück im Hotel genießt Sonja ein Bad im Pool mit Schwimmflügeln.

Am Abend gibt es eine Brasilien –Show.

 

Montag, 19.02.2001

Inselrundfahrt: Die Westküste der Insel. Hinter den ersten Dörfchen im fruchtbaren Tal von Mogan geht es immer in Richtung Westen. Vorbei an den „Azulejos“, den lila und grünfarbigen Felsen, führt die Straße hinauf und hinunter. Man sieht kleine, wilde Paradiese. Steile Wände drücken die Schluchten zusammen und auf ihrem Grund wachsen hier und da kleine Plantagen und Gärten mit Bananen, Papayas und Zitrusfrüchten.

Es beginnt die großartigste Steilküste Gran Canarias. Mehrere hundert Meter fallen die Felsen senkrecht ins Meer. In vielen Kehren windet sich die Straße hinauf zum Aussichtspunkt Mirador del Balcon. Zur Begrüßung gibt es Kokoskuchen. Wir genießen den tollen Blick, Sonja auf der Motorhaube sitzend. Das Meer verschwimmt in der Ferne mit dem Himmel, weiße Schaumkronen kräuseln das Meer.

Wir essen wieder mal in einem Fischrestaurant in Puerto de las Nieves. Umrahmt von der gezackten Steilküste liegt dieses Dorf, dessen Namen übersetzt „Schneehafen“ bedeutet, besonders pittoresk. Eine seiner Sehenswürdigkeiten ist ein seltsam geformter Felsen vor dem steinigen Strand, er gleicht einer Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger; Dedo de Dios, Finger Gottes wird er genannt. Es ist stürmisch, das Wasser wird heute von heftigem Wind richtig hochgepeitscht.

Auf dem Rückweg über Agaete und Las Palmas bekommen wir wieder einmal mit, daß das Wetter im Norden der Insel immer trüber ist als bei uns im sonnigen Süden.

Sonja schwimmt wieder mal im Pool.

Abends genießen wir die Zauberer –Show.

 

Dienstag, 20.02.2001

Unser Ausflug beginnt in Maspalomas, dem weltbekannten Sandstrand und dem Städtchen mit Leuchtturm. 8,5 km zieht sich der feine goldene Sandstrand an ausgedehnten Dünenfeldern entlang. Wir sehen dort eine Kamelkarawane. Schon am ersten Tag wollte Sonja gerne mal Kamele zu sehen. Nun hat sie sie immerhin aus der Ferne gesehen.

Dann geht es weiter nach San Augustin. Es ist ein touristisches Zentrum der Insel mit

sehr vielen Hotels. Stefan war hier schon mal vor ein paar Jahren im IFA-Hotel.

 Auf dem Weg nach Fataga fahren wir zwischen rotbraunen Felsen immer höher. Dann steigt die schmale Straße in einer weiten Kurve an. Wir kommen an der Palmenoase von Cercado de Fataga vorbei. Ein Tor mit dem Schild „Kamelsafari“ fällt uns ins Auge. Vielleicht sollen wir mal schauen, wie so Kamele aus der Nähe aussehen? Wir biegen spontan in die Oase ab. Sie ist wirklich wunderschön. Dicke Palmen stehen am steilen Weg nach unten. Es gibt eine herrliche Terrasse mit Ausblick in die Schlucht und leckeren Getränken. Die Säfte, die die nette Wirtin anbietet, sind aus dem Früchten im eigenen Garten frisch gepresst wie z. B der Mango-Papaya-Saft, den Olga und Ruth probieren.

Ein Kamel kommt mit einem Mann vorbei. Es läßt sich Wasser aus einem Plastikbecher geben. Dafür bedankt es sich hinterher mit einem Kuß – iiiiehh Kamelkuß. Birgit kriegt einen ab –iiiiiiehh! Sonja will unbedingt Kamelreiten. Nach kurzer Überlegung ist klar, daß wir für drei Personen eine extra Karawane bekommen. Wir müssen nur noch entscheiden, welche Personen reiten dürfen. Sonja und Stefan wollen beide. Ruth will nicht, Olga und Birgit auch nicht. Birgit denkt sich, schlimmer als ein Kamelkuß kann es eh nicht mehr werden, und steigt todesmutig auf das Kamel. Riesig hoch sitzt sie nun zu Kamel - und das für die kleine Birgit.

Doch der Ausritt ist herrlich. Alle drei sind begeistert. Sonja bekommt noch eine Orange, die direkt vom Baum gepflückt wird - das war ihr Wunsch für den heutigen Tag!

 

Mittwoch, 21.02.2001

Ruth bleibt heute lieber zuhause. Olga hat vorgeschlagen, in die Stadt Teror zu fahren. Dort ist den Spaniern bei ihrer Landung die „Jungfrau aus der Pinie“ erschienen. Teror wurde dann eine reiche Stadt. Viele Gebäude aus dem

15. Jahrhundert sind erhalten geblieben und bieten eine besondere Atmosphäre.

Teror liegt 21 km von Las Palmas entfernt. Auf dem Weg dorthin fahren wir durch die Stadt Arucas. Wir erblicken die Kathedrale, die nach gotischen Stil aus blauem Stein gebaut ist. Ein bißchen sieht sie aus wie die Elisabethkirche in Marburg. Dann geht es wieder durch grüne Schluchten immer höher hinauf. Teror liegt am Berg und hat viele steile Einbahnstraßen. Doch wir finden einen Parkplatz.

Ein schöner Platz und hölzerne Balkone prägen das Zentrum. Im Museum von Teror schauen wir uns an, wie die spanischen Adligen früher auf der Insel lebten. Schon wieder kommt Zorro vorbei. Er hilft uns eine Treppe runter.

Wir bestaunen die Kathedrale der „Nuestra Senora del Pino“, der Schutzpatronin der Insel. Ihre Statue steht unter einem herrlichen Baldachin, einer Kunstschmiedearbeit der Insel aus dem 18. Jahrhundert.

 Für den Nachmittag hat sich Stefan ein Bad am Playa de Amadores mit einem wunderschönen Sandstrand und türkisblauem Wasser gewünscht. Olga, Birgit und Stefan baden sich im Meer. Sonja sonnt sich.

 Abends gehen wir am Strand spazieren.

 

Donnerstag, 22.02.2001

Ausflug mit dem Auto – Fahrt in die Berge hinter Mogan.

Der breite Barranco de Mogan gehört zu den wenigen Plätzen im Süden, an denen seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben werden konnte. Schon die Guanchen siedelten hier. Früher floß in der Schlucht ein ganzjährlicher Bach, heute sorgen die Stauseen oberhalb von Mogan für das notwendige Naß. Im Talgrund wachsen tropische Früchte wie Papaya und Mango. An der Landstraße nach Mogan stehen gepflegte, großzügige Villen und blumengeschmückte Höfe.

Oberhalb von Mogan führt die Straße hinauf in die Berge und biegt dann nach Westen ab. Hier beginnt das größte geschlossene Naturschutzgebiet Gran Canarias.

Für uns war das mit unserem Auto Seat jede Menge Abenteuer - tolle Tour. Gleich 2 km oberhalb von Mogan zeigt ein Schild die unbefestigten Fahrwege hinauf. Wir nehmen diesen Weg und bekommen entzückende Blicke auf hübsche Felsen und Pflanzen, (Palmen, Blumen, blühende Mandelbäume, Pinien). Der Wagen hüpft ganz gut. Wir machen ein Picknick im Grünen.

Richtiges Essen bekommen wir dann in einer netten Kneipe mit gelben Wänden in Mogan. Wir sitzen auf einem Balkon mit Ausblick in die Schlucht und verwöhnen uns mit Langostinos und Avocadosalat.

Auf dem Rückweg machen wir Fotoshooting mit den „Skulpturen des Alltags“ in El Hornillo. Bett, Küchengegenstände, Kerzenhalter, alles viel größer als normal stehen in den Vorgärten der Häuser. Warum nur?

In Puerto Rico suchen wir nach Souvenirs für Zuhause.

Abends begeistert uns die Mexikanische Show mit Sängern und Tänzern und natürlich schönen Tänzerinnen. Stefan ist wieder mal mutig und macht mit.

 

Freitag, 23.02.2001

Im Saal nach dem Frühstück sprechen uns schon wieder Leute auf Englisch an, Olga zeigt auf Sonja; „reden“ soll jetzt sie!

Es ist der letzte Tag, langsam müssen wir uns vom Meer und der Insel verabschieden.

Birgit und Ruth bringen das Auto nach Puerto Rico. Ruth gefällt die großzügige Parkanlage in Puerto Rico mit den dicken alten Bäumen. Stefan besorgt sich die letzten Mitbringsel. Nachmittags ziehen wir alle an den Strand. Sonja, Birgit und Olga schwimmen. Ruth sonnt sich auf dem Liegestuhl. Stefan und Birgit gehen noch mal am Strand spazieren.

Am Abend gibt es Lifemusik im Hotel. Zwei Männer singen so, daß Olga und Birgit tanzen. Ruth genießt einen Bananenlikör. Sonja ist traurig. Sie will nicht nach Hause.

 

Samstag, 24.02.2001

Schon morgens geht es heimwärts. Das Wetter ist das erstemal richtig trüb. Ist sogar das Wetter traurig, weil wir die Insel verlassen müssen? Im Flughafen trennen wir uns. Ruth fliegt nach Hamburg zurück, wir fliegen nach Frankfurt. Nicht mal die Brille lassen wir im Flieger liegen. Zuhause werden wir herzlich begrüßt! Es war ein wunderschöner Urlaub!!!

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