
Sächsische Schweiz, 2.7.-16.7.01 |
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Montag, 02.07.01: Die Anreise verläuft gut. Es ist zwar ein wenig warm zum Autofahren, und leider hat der von „Statt-Auto“ gemietete Wagen keine Klimaanlage, doch wir kommen auf der A4 gut voran. Lediglich in Dresden wird es spannend. Wir müssen direkt durch die Innenstadt. Kein reines Vergnügen gegen 16.00 Uhr mitten im Feierabendverkehr. Auch die tollen Bauwerke, an denen wir vorbeikommen, machen den Zeitverlust von mehr als 11/2 Stunden nicht wett. Um 21.00 Uhr haben wir Platz in der dem Ferienhaus nahegelegenen Wald-Gaststätte genommen. Die Küche hat offiziell bereits vor einer halben Stunde geschlossen. Die Kellnerin ist dabei die Küche zu säubern, und wir haben ein schlechtes Gewissen, sie zu fragen, ob sie noch etwas zu essen für uns hat, um unseren riesen Hunger zu stillen. Wir bekommen sofort die Karte. Die Kellnerin war so freundlich und hat uns noch etwas zu Essen gemacht. Dienstag, 03.07.01: Erster Urlaubstag, das Wetter ist prima. Der Tag beginnt mit frischen Brötchen und der gemeinsamen Tagesplanung. Es wird sehr viel zu entdecken geben, das ist uns bereits jetzt klar, denn die Vermieterin hat uns umfangreiches Informationsmaterial in die Ferienwohnungen gelegt. Damit konnten wir unser Programm gestalten. Unser erster Ausflug führt uns in die Umgebung des Ferienhauses. Wir erkunden den kleinen Ort Schöna und machen dann eine ausgiebige Mittagspause. Vom Großeinkauf in dem nahegelegenen Ort Bad Schandau bringen Eva und Martin Grillsachen mit. Den Abend genießen wir am Grill in unserem Garten mit Blick auf den „Zirkelstein“. Der „Zirkelstein“ ist ein imposanter Sandsteinfelsen auf den man hochsteigen- und dann das großartige Panorama genießen kann. Vom „Zirkelstein“ aus kann man auch ganz gut funken, das hat Reinhold bereits getestet. Übrigens, Reinholds Funkname ist: DL7FAH/portabel (Delta-Lima-sieben-Foxtrott-Alpha-Hotel/portabel), wer ihn also erreichen möchte..... Mittwoch 04.07.01: Wir sind mit dem Schaufelraddampfer von Bad Schandau nach Pirna und zurück gefahren. Es geht vorbei an der Burg Königstein, an dem Ort Rathen, über dem die Bastei thront, und an unzähligen landschaftlich sehr schönen Stellen. Ein Fahrradweg führt direkt an der Elbe entlang und von den entgegenkommenden Schiffen winken uns die Gäste freundlich zu. Wir sitzen am Bootsrand, um besser zu sehen. In der Mitte des Schiffs kann man den kürzlich restaurierten Schiffsmotor sehen. An den Seiten sind von innen die Schaufelräder zu sehen, die uns antreiben. Die Menschen auf dem Schiff sind freundlich, und machen alle einen zufriedenen und entspannten Eindruck. An Bord gibt es eine tolle Gastronomie. Wir können gutes Essen, Getränke, sowie Kaffee und Kuchen bestellen. Lecker!! Als wir wieder in Bad Schandau anlegen, sind fünf Stunden unterwegs gewesen. Die Zeit verging sehr schnell, und wir haben einige schöne Stellen gesehen, die wir uns nochmal genauer anschauen wollen. Beate möchte z.B. gerne einmal von Rathen nach Königstein gehen. Dieser Uferabschnitt war besonders schön. Heinz gefielen die Schrammsteine besonders gut. Am Abend waren wir bei einem Diavortrag über die sächsische Schweiz im Gasthaus „Zirkelstein“. Das Abendessen nehmen wir direkt im Gasthaus ein. Donnerstag 05.07.01: Heute waren wir auf der Festung in Königstein. Rike hat dort sogar Bekannte getroffen. Karten hat sie sich auf der Festung gekauft und schon geschrieben. Und sie hat viel fotografiert. Wir waren auch schon auf der Fähre. Die nächsten Tage werden auch sehr schön. Einen kleinen Sturz hat Rike gemacht. Si ist aus dem Rollstuhl gefallen. Als sie ihre Bekannte sah, traute sie ihren Augen nicht, stürzte auf sie zu und übersah dabei leider den vor ihr liegenden Bordstein. Bei dem Sturz habe ich mir nur ein paar kleine Schürfwunden geholt. Er muß sehr spektaklär ausgesehen heben, denn mit einem Mal waren lauter Leute um mich herum. Ich mußte einfach nur über meine Schusseligkeit lachen. Abends grillen wir, und nutzen so das schöne Wetter und den milden Abend. Das Gelände um das Haus herum ist einfach spitze, und der Blick auf den imposanten Sandsteinfelsen „Zirkelstein“ ist super. Freitag, 06.07.01: Heute fuhren wir mit einem Doppeldeckerbus (dem sogenannten „Basteikraxler“) von Bad Schandau nach Rathen zur „Bastei“. Die Fahrt im Bus ist eine sehr schaukelige Angelegenheit. Wir sitzen natürlich oben, und haben einen tollen Ausblick in alle Richtungen. Von der Aussichtspattform auf der Bastei hat man einen tollen Ausblick auf die Elbe. Schaufelraddampfer fahren uns zu Füßen durch die Elbe, und die motorlose Fähre setzt von Rathen über ans andere Elbufer. Überall sitzen Wanderer und Naturliebhaber. Man kann in der Natur verweilen, und genießt die preiswerten kulinarischen Köstlichkeiten. Die Rückfahrt mit dem Basteikraxler machen wir diesmal lieber in der unteren Etage des Fahrzeugs. Natürlich besorgen wir uns auch heute wieder frisches Fleisch für den Grill, um auch diesen schönen Sommertag zu nutzen. Hier hat Rike auch wieder Bilder gemacht, auf der Bastei in Rathen . Am Abend werden wir wieder grillen. Wir haben sehr viel Spaß miteinander. Samstag, 07.07.01: Eigentlich wollten wir heute mit der Fähre einen Ausflug machen. Von Krippen aus sollte es mit einem Boot der Elbedampfschifffahrt nach Wehlen gehen. Von dort wollten wir dann den von Beate vorgeschlagenen Weg von Wehlen nach Rathen gehen. Leider haben wir den Plan falsch gelesen, und das erwartete Schiff fuhr eben am Samstag nicht in Krippen ab. Kurzerhand fuhren wir also mit unserem Bus nach Wehlen, und erfüllten Reinholds Wunsch, ihn am Lilienstein abzusetzen. Der Lilienstein liegt der Burg Königstein genau gegenüber. Von hier aus hat man ein tolles Panorama auf die Landschaft und die Burg Königstein. Außerdem läßt sich vom Lilienstein, wegen seiner erhabenen Lage, sehr gut mit dem Funkgerät funken. Der Tag wurde wesentlich sonniger als erwartet und wir kamen ziemlich geschafft in Wehlen an. Zu allererst war Trinken und Essen angesagt. Eine gemütliche Gaststätte, direkt an einer Pendelfähre gelegen, lud förmlich zum Einkehren ein. Wieder mal gab es tolle Schnitzel und Riesenportionen. Frisch gestärkt schlenderten wir den Spazierweg Richtung Rathen an der Elbe entlang. Wunderschöne Häuser säumen den Weg, und überall trifft man nette Menschen. Auch für ganz Spontane gibt es allerlei Anregungen. Z.B. das Angebot, mit einem Kanu Elbe abwärts zu paddeln, und sich dann mit einem Fahrzeug des Anbieters zurückfahren zu lassen. Auf dem Rückweg haben wir uns ein Eis gekauft und genossen. Am späteren Abend gab es ein Gewitter. Es hatte dann ganz schön abgekühlt. Martin, Eva, Heinz und Beate machten noch einen Spaziergang, im Gasthaus haben sie noch etwas getrunken. Reinhold war mit seinem Funk unterwegs. Rike war zu Hause geblieben, schaute Fernsehen und schrieb am Computer (Rike Kureck). Sonntag, 08.07.01: Heute machten wir einen Ausflug mit dem Auto in die nähere Umgebung. Reinhold wanderte zum Zschirnstein, um sein Funkgerät gut zu positionieren. Wir wünschten ihm eine gute Verbindung, er uns einen schönen Autoausflug, und los ging es. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist die Landschaft sehr schön. Unser Ausflug führte uns durch Wälder und Wiesen hindurch. Wir sahen schöne Dörfer, feudale Herrschaftsbauten und einen sehr imposanten Hochofen aus dem 15.Jahrhundert, in der Nähe der „Schweizer Mühle“. Zum Mittagessen fuhren wir in die „Schweizer Mühle“. Anschließend fuhren wir nach Pirna. Beate, Eva und Rike aßen dort ein Eis und gingen anschließend ins Kino, in den Film „Crocodile Dundee“. Dieser Film war super!!! Montag,09.07.01: Heute haben sich jeweils die Männer und Frauen zusammengefunden, um ihre Tagesplanung selbst in die Hand zu nehmen. Reinhold, Heinz und Martin machten einen wunderschönen Autoausflug von Bad Schandau Richtung Sebnitz. Sie fuhren oft sehr nahe der tschechischen Grenze und kehrten zum Mittagessen in einem auf einem Berg gelegenen Gasthof bei Saupertsdorf ein. Hier gab es, neben der deftigen Hausmannskost, einen herrlichen Ausblick über die Ebsandstein-Felsen. Die Rückfahrt führte durch das wunderschöne Kirnitzschtal. Hier verkehrt noch eine alte Straßenbahn. Die müssen wir unbedingt mal ausprobieren. Die Frauen blieben zuhause und plauschten. Am Nachmittag verabredeten wir uns zum gemeinsamen Kinogang. Im Haus des Gastes wurde der Film „Pearl Harbour“ gezeigt. Der ist nicht ziemlich neu, aber leider „grottenschlecht“. Den Abend verbrachten wir im Gasthaus „Zirkelstein“ (auch liebevoll „Ziegelstein“ genannt...), probierten die Köstlichkeiten der ausgezeichneten Küche, und ließen den Tag so gemeinsam ausklingen. Dienstag, 10.07.01: Heute fuhren wir mit der Fähre aus Krippen nach Decin. In Krippen gingen wir an einem schönen Garten vorbei, in dem ein älterer Mann damit beschäftigt war, seine Kirschen zu ernten. Als wir einen kurzen, aber bewunderten Blick auf die prallen roten Früchte werfen, schenkt er uns ohne viel „Federlesens“ einen Beutel frischer Kirschen. Ein toller Tagesbeginn! Decin liegt in Tschechien. Die Bootsfahrt dauerte etwa 2 ½ Stunden, und wir sahen einen weiteren wunderschönen Teil des Elbsandsteingebirges. Das Wetter spielte wieder gut mit, und wir hatten einen geruhsame Fahrt auf dem komfortablen Schaufelradschiff „Pirna“. Wir hatten zwei Stunden Aufenthalt in Decin und waren vom ersten Eindruck der Stadt begeistert. Wir aßen zu fünft für gerade mal 37,-DM, inclusive Getränken. Danach sind wir wieder zurück zur Fähre gegangen, und fuhren nach Krippen zurück. Von dort nahmen wir den Bus nach Hause. Mittwoch, 11.07.01: An diesem Tag fahren wir zur Felsenbühne nach Rathen, um uns die Theatervorführung „Winnetou III“ anzusehen. Tja, leider der Teil, in dem der große Häuptling stirbt. Der Eingang ist von der Theaterkasse etwa 600 Meter entfernt, nicht so unheimlich weit weg, aber der Weg geht durch den Wald und steigt stetig an. Um Menschen, die Mobilitätshilfen benötigen, den Eintritt zur Naturbühne zu ermöglichen, hat man einen Pendeldienst eingerichtet. Ein Kleinbus fährt die auf Hilfe angewiesene Menschen den Waldweg hinauf. Das Stück war sehr schön; es dauerte ca. 2 Stunden, mit einer Pause von etwa 20 Minuten. Der Anfang des 2. Teils wurde wegen Regens kurz unterbrochen. Bei Sonnenschein wurde dann der Beginn des zweiten Teils wiederholt. Völlig durchnäßt aber gut gelaunt sahen wir dann mehr vom Theater. Es war einfach eine tolle Aufführung, mit toller Kulisse. Danach fuhren wir nach Hause. Zum Abendessen bekam jeder einen Grog zum Aufwärmen. Dieses Getränk wurde von Martin hergestellt. Donnerstag: 12.07.01: Heute fuhr die ganze Gruppe mit der „Kirnitzschtalbahn“ zum „Lichtensteiner Wasserfall“. Dort wanderten wir durch den Wald Richtung Kuhstall. Der Kuhstall ist ein beliebtes Ausflugsziel hier in den sogenannten Schrammsteinen. Auf dem Rückweg haben wir an einer Gaststätte in Lichtenhain halt gemacht, um dort etwas zu essen. Mit der nächsten Bahn sind wir zurück ins Tal gefahren. Zu guter letzt fuhren wir mit dem Bus nach Hause, und bekamen von Martin einen Grog gemacht. Freitag: 13.07.01: Wir sind heute mit unserer Gruppe nach Dresden gefahren. Dort haben wir uns den ganzen Tag aufgehalten, und uns die Stadt angeschaut! Wir haben eine Stadtrundfahrt in einem Doppeldeckerbus gemacht, und sehr viele Sehenswürdigkeiten gesehen! Wir haben viele Bilder geschossen, als wir das historische Stadtzentrum zu Fuß durchschritten und uns den Zwinger ansahen. Zu Mittag aßen wir neben dem Dresdener Zwinger und genossen die tolle Atmosphäre der Stadt.. Das Wetter hatte wieder mal sehr gut mitgespielt! Gegen frühen Abend waren wir wieder zu Hause, und haben dann zu Abend gegessen, bzw. sind noch ein wenig spazieren gegangen. Und wir haben noch etwas Mensch ärgere dich nicht gespielt! Samstag: 14.07.01: Der heutige Tag wird ganz im Zeichen des Einkaufsbummels stehen. Wir fahren dazu nach Bad Schandau. Hier können wir uns mit Souvenirs eindecken, und noch ein Eis essen! Am Nachmittag haben wir es uns etwas gemütlich gemacht!!! Reinhold und Martin sind nach dem Kaffeetrinken nocheinmal auf den Kaiserstuhl gewandert. Rike schrieb am Computer und schaute sich die Startaustellung vom Autorennen an. Heinz, Eva und Beate haben sich etwas ausgeruht. Zum Abendessen werden wir mit der ganzen Gruppe in den „Zirkelstein gehen, und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Es war weider ein toller Abend.
Sonntag: 15.07.01: Wir sind heute in Bad Schandau im Aufzug und im Tierpark gewesen. Wir waren in Schmilka, um uns noch mal zu vergegenwärtigen, wie nahe wir der tschechischen Grenze sind. Einen letzten überwältigenden Blick über die Schrammsteine und auf den Zirkelstein genossen wir von Ostrau, und fuhren dann zurück nach Schöna. Am Nachmittag werden wir uns das Autorennen im Fernsehen anschauen, und dabei Kaffee trinken und Kuchen essen. Am Abend haben wir noch eine spannende Runde „Mensch-ärgere Dich nicht“ ausgewürfelt. Martin und Eva haben je nach Zeit und Unternehmungen ihre Besprechung für den nächsten Tag gemacht. Beim Essen haben wir alles noch einmal besprochen! Montag: 16.07.01: Dieser Urlaub war sehr schön!!! Die ganze Gruppe war sehr viel unterwegs. „Die Gruppe hatte sehr viel Spaß miteinander“!!! Wir werden die Heimreise nach Marburg antreten! Gegen Nachmittag kommen wir dort an. |
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