Weitsprung-Gruppenreisen

Kärnten, 2003

Am 10.August 2003 sind wir losgefahren nach Kärnten auf die Leonhard-Hütte. Angelika, Ewald und ich wir sind mit dem Weitsprung-Bus gefahren. Meine Mutter hatte mich von unserem Wohnort in Wallau über eine ihr zugeschickte Route nach Marburg gefahren. Dort hatte ich noch ein extra Vorstellungsgespräch mit unserem Reiseleiter. Nach dem Gespräch sind meine Mutter und ich in eine Pension gegangen und haben uns ausgeruht. Abends sind wir griechisch Essen gewesen. Am nächsten Morgen bin ich dann also mit dem Weitsprung-Bus abgefahren.

Zwischendurch haben wir auch gerastet und haben gegessen, was wir uns so mitgenommen hatten. Abends sind wir auf der Leonhard-Hütte angekommen. Unser Reiseleiter ist nochmal zum Bahnhof gefahren um noch einige Reisende unserer Gruppe abzuholen. Wir haben uns derweil eingerichtet. Als die anderen Gäste kamen, haben wir uns gegenseitig begrüßt und sind dann bald in die Zimmer gegangen.

Als wir am nächsten Morgen aufgewacht sind, haben wir einige sich überlegt, daß sie eine Wanderung machen möchten. Beim Frühstück wurden dann alle gefragt, wer noch Lust dazu hat. Wer wollte, ist dann nach dem Frühstück los gelaufen. Von den Reisenden waren es der Manfred, der Herbert und ich, Thorge. Von unseren Reisebegleitern waren Nora und Maria mit dabei. Der Manfred und ich hatten keine Probleme mit dem Laufen, aber der Herbert hat irgendwann keine Puste mehr gehabt. Aber er ist trotzdem ganz gut mitgewandert. Das wir alle zusammen zur Leonhard-Hütte zurückgegangen sind war für uns kein Thema. So haben wir den Tag lustig ausklingen lassen nach dem Abendessen. Kurzum, jeder hatte einen schönen Tag, an dem er machen konnte, was ihm gefiel.

Als ich gefragt wurde, ob ich nochmal wandern wolle, habe ich gleich ja gesagt. Diesmal ist Nora mit mir gewandert. Allerdings nicht so einen steilen Weg wie am Vortag. Maria hatte Muskelkater vom Vortag. Ein wenig haben mir die Oberschenkel-Muskeln gezogen. Aber das war nicht so schlimm, sage ich mir, man kann ruhig mal über seine Grenzen hinaus gehen. Nora und ich sind einen nicht so heftigen Weg wie am Vortag gegangen, das ging echt gut. Selbstverständlich rastet man immer wieder. Wir sind zu einer Almhütte gewandert, und haben dort Buttermilch bei einer Sennerin getrunken. Die schmeckt ganz anders als die Buttermilch, die man bei uns zu bekommt. Nachdem wir unsere Buttermilch getrunken hatten, sind wir zurück zur Leonhard-Hütte gewandert. Was ich noch mitteilen möchte ist, dass ich mich sehr gefreut habe noch mal zu Wandern. 

Nora hat das erste Mal eine Reisebegleitung gemacht. Für mich mit meinen 27 Jahren ist es kein Thema, dass ich mich jemandem anvertraue, der jünger ist als ich. Ich habe auch von meiner Wohngruppe auf dem Forellenhof erzählt und was für Reisen ich bereits unternommen habe. Als ich erzählte, dass ich bereits in Rumänien und Griechenland gewandert bin, hat Maria gleich gefragt, ob ich nicht noch mal wandern möchte. Klaro!

Mir hat die Reise mit Weitsprung sehr gut gefallen. Das jeder seine Wünsche äußern kann und man tolle Dinge unternimmt. Natürlich hat es mir mit meinen 27 Jahren besonders gut gefallen, einmal ganz alleine, ohne meine Wohngruppe, zu verreisen. Das werde ich so auch meinen Freunden und Mitbewohnern sagen. Sollen die doch auch mal mitfahren.

Thorge B., August 2003

Weitsprung
Reisen für behinderte und Nichtbehinderte Menschen
Seniorenreisen
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