
| Chalkidiki, 19.9.-3.10.2002 |
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Reisebericht zur Weitsprung-Reise nach Chalkidiki 19.09.02 Endlich war er da, der Tag an dem die von mir schon länger herbeigesehnte Reise mit Weitsprung-Reisen nach Chalkidiki begann. Da der Flug schon um 05:20 Uhr war, war um 01:15 Uhr Treffpunkt am Weitsprung-Büro in Marburg. Nachdem Birgit - die Reiseleiterin - und ich fast zeitgleich eintrafen, konnte es nun richtig losgehen. Ein wenig mussten wir noch auf den Fahrdienst warten der uns zum Flughafen nach Frankfurt bringen sollte. Nach dessen Eintreffen holten wir zunächst noch Olga ab, eine Mitarbeiterin von Weitsprung und Mitreisende als Begleiterin. Gabi, eine weitere Mitreisende, holten wir in Giessen ab und dann ging es ohne weiteren Aufenthalt zum Flughafen. Hier warteten bereits die anderen Mitreisenden Sandra und Herold, sowie Jörg und Florian als Begleiter auf uns. Nach dem einchecken hatten wir noch Zeit bis zum Abflug. Dann saßen wir endlich im Flieger und nach ca. 2 Stunden Flugzeit waren wir am Zielflughafen Thessaloniki angelangt. Nach weiteren 2 Stunden Busfahrt kamen wir am Hotel an. Hier erwartete uns eine Überraschung, die darin bestand das wir nicht im eigentlich gebuchten Hotel wegen Überbuchung untergebracht werden konnten. Vor Ort hatte man uns aber schon ein anderes Hotel gebucht, welches Birgit und ich schon von der Reise im Jahr zuvor nach Chalkidiki kannten. Als Ausgleich hatte man hier für uns "all inclusive" gebucht, wovon wir positiv überrascht wurden. Wir konnten nun in den nächsten Tagen mehr oder weniger nach Herzenslust essen und trinken, ohne hierfür bezahlen zu müssen.
20.09.02 Diesen Tag nutzen wir um wieder wach zu werden, denn der Tag zuvor war doch recht lang gewesen. Nach einem Tag voller Entspannung und kennen lernen des Hotelgeländes, besuchte uns am Abend Martin mit einigen Leuten aus der anderen Gruppe, die schon 1 Woche vorher nach Chalkidiki gereist waren, aber in einem anderen Hotel einige Kilometer entfernt untergebracht waren. Wir vereinbarten bis zum Abreisen dieser Gruppe einige Unternehmungen mit dem angemieteten Auto gemeinsam zu machen. Das freute alle sehr und der Vorschlag wurde dankend angenommen. Ähnlich groß war die Freude von den Hotelbediensteten gewesen, die Birgit und mich wieder erkannt hatten, weil wir ja schon im letzten Jahr da gewesen waren. Alle anderen Reisenden waren zum ersten mal dort.
21.09.02 Gabi und Olga schlossen sich an diesem Tag einem Teil der anderen Gruppe an um einen Ausflug zu machen. Begeistert kamen sie zurück und entschlossen sich spontan gleich am nächsten Tag wieder mitzufahren. Der Rest der Gruppe nutzte den Tag um sich weiter zu erholen, Spaziergänge zu machen, am Meer zu sein und wer Lust hatte konnte auch im Meer schwimmen. Das Wetter war herrlich! Martin hatte uns erzählt, dass nach ihrem Eintreffen das Wetter nicht so schön war und es einen Tag lang nur geregnet hatte. Irgendwie konnten wir uns das gar nicht vorstellen. Abends fuhren einige von uns zu Martins Gruppe in deren Hotel um dort in einer Bar ein paar schöne Stunden gemeinsam zu verbringen.
22.09.02 An diesem Tag warteten einige von uns voller Spannung auf den Abend, denn in der Heimat war Regierungswahl. Es glühten die Handy´s und SMS´ wurden hin und her gesandt. Mit dem Ausgang waren schließlich alle zufrieden. Die Stunden vorher hatten die meisten wieder mit den üblichen Urlaubsbeschäftigungen verbracht. Am Meer sein, schwimmen gehen usw. Olga und Gabi hatten wieder an einem Ausflug der anderen Gruppe teilgenommen und es hatte ihnen wiederum sehr gut gefallen. Speziell Gabi war sehr unternehmungslustig und gerne on Tour!
23.09.02 Heute nahm auch ich an einem Ausflug mit der anderen Gruppe teil und wir fuhren gemeinsam nach Thessaloniki. Zum ersten mal schien nicht die Sonne, aber wir waren guter Hoffnung, dass sich das Wetter bessern würde. In der Stadt angekommen mussten wir leider feststellen, dass sich das Wetter bald noch verschlechterte, denn es fing zu regnen an. Nun konnten wir das erleben was uns wenige Tage zuvor Martin erzählt hatte, wir aber nicht so recht glauben wollten. Griechenland und Regen - das passt nicht!! Es passte doch!!! Für mich war das neu, denn es war mein "erster" Regen in Griechenland und das bei meiner sechsten Reise in dieses schöne Land. Der guten Laune tat das aber keinen Abbruch und wir hatten trotzdem einen tollen Tag. Wieder im Hotel angekommen hörten wir das sich auch dort die Sonne nicht so gezeigt hatte wie an den Tagen zuvor.
24.09.02 Den Tag vorher hatten wir verabredet zu einem Markt in einen Nachbarort zu fahren. Da fast alle dort hin wollten fuhren wir mehrmals mit dem Auto hin und her. Gabi, Olga und ich blieben aber im Hotel zurück. Leider hatte zu Anfang die Sonne wieder nicht so richtig Lust zu scheinen, aber es besserte sich im Verlauf des Tages. Bis zum späteren Nachmittag war es schön, aber dann verkroch sich die Sonne wieder. Nachdem die Ausflügler zurück waren, hörten wir das der Markt ausgefallen war weil die Bauern streikten. Der Staat wollte etwas von den Einnahmen abhaben und dagegen wehrten sie sich eben auf diese Weise. Auch wenn der Markt ausgefallen war, es ist trotzdem ein schöner Ausflug für die anderen gewesen, denn schnell war ein "Ersatzprogramm" gemacht worden.
25.06.02 Nachdem ich persönlich 2 Tage zuvor meinen "ersten" Regen in Griechenland erlebt hatte, ließ der "zweite" nicht lange auf sich warten! Beim Aufstehen zeigte sich der Himmel schon grau in grau und bis zum Frühstück regnete es dann auch, und wir wurden ein wenig nass, diesmal aber nicht weil wir schwitzten! Wir überlegten, was man an solch einem Tag tun konnte. Recht schnell sind uns einige Sache eingefallen die wir dann auch alle gemacht haben, wie z. B. Ansichtskarten schreiben, was bei dem "Stress" sonst nicht möglich war. Am frühen Nachmittag hörte dann der Regen auf, so dass wir draußen sitzen konnten und einfach nur die Seele baumeln ließen. So wurde aus einem Anfangs noch ungemütlichen Tag doch noch ein schöner Tag.
26.09.02 Ausflug war angesagt und zwar wieder gemischt aus Birgits und aus Martins Gruppe. Es war auch der letzte gemeinsame Ausflug, denn am nächsten Tag reiste Martins Gruppe wieder nach Hause. Ich fuhr bei diesem Ausflug auch mit und er führte uns zum Berg Athos. Zunächst fuhren wir eine längere Strecke mit dem Auto zu einem Hafen und von dort aus mit dem Schiff an einigen Klöstern vorbei zum Berg Athos und wieder zum Ausgangshafen zurück, wo wir eine Mahlzeit einnahmen und etwas bummelten. Es war etwas anstrengend weil man früh aufstehen musste, aber es werden doch bleibende Erinnerungen an das Gesehene zurück bleiben.
27.09.02 Die Griechen streikten mal wieder und diesmal waren die Fluglotsen dran. Dadurch flog Martins Gruppe schon am Morgen ab und nicht wie geplant am Abend. Birgit hatte am Abend vorher noch den Leihwagen geholt, damit wir, wo wir nun "alleine" waren, auch noch Ausflüge machen konnten. Da wir das Auto nun für uns hatten, nutzen wir das gleich um ein paar notwendig gewordene Besorgungen zu machen. Birgit und ich fuhren los um dies zu erledigen. Unterwegs waren wir immer wieder vom Meer und seiner tiefblauen Farbe und von der Landschaft begeistert. Es waren wunderbare Ausblicke die wir genießen konnten, und ohne das es einer sagte, dachten Birgit und ich wohl das gleiche, nämlich das wir eigentlich nicht mehr von diesem schönen Fleckchen Erde weg wollten. Nachmittags genossen wir dann alle noch eine schöne Zeit am Strand und Abends besuchten wir einen griechischen Abend auf dem Hotelgelände, schauten und hörten den folkloristischen Tänzen bzw. Musik zu.
28.09.02 Am Tag zuvor war das Wetter so schön gewesen und heute beim Aufstehen zeigte sich der Himmel wieder grau in grau. Diejenigen von uns, die noch nicht in Thessaloniki waren, fuhren heute dort hin. Olga, Gabi und ich blieben im Hotel zurück. Kurz nach dem die Ausflügler weg waren fing es an zu regnen und es hörte längere Zeit nicht mehr auf. Olga und Gabi hatten sich zu Fuß nach Kalithea gewagt, wo sie dann leider auf dem Weg zurück doch recht nass geworden waren, aber im Urlaub macht einem das nicht so viel aus wie wenn man zu Hause ist. Die Ausflügler kamen zur Essenszeit am Abend wieder ins Hotel zurück und erzählten, dass sie einen schönen Tag gehabt hatten und dort auch das Wetter nicht so schlecht gewesen war. Ein wenig neidisch waren wir, die zurück geblieben waren deswegen schon.
29.09.02 Schon wieder war der Himmel bewölkt, aber zumindest regnete es nicht. Birgit, Olga, Gabi und ich entschlossen und daher in einen nahe gelegenen Ort zu fahren um ein wenig zu bummeln und zu shoppen. Nach einiger Zeit aber prasselte wieder der Regen vom Himmel und wir suchten deswegen Schutz in einer Taverne. Bei Essen und Trinken versuchten wir eine Regenpause zu nutzen um wieder zum Auto zu gelangen. Der Regen gab uns aber keine Chance und somit holte Birgit mit einem Regenschirm bewaffnet das Auto direkt vor die Taverne. Wie die Griechen so sind, nett und freundlich, halfen uns gleich mehrere dabei ins Auto zu gelangen und aus der engen Straße ohne anzuecken herauszukommen. Den Nachmittag verbrachten wir dann alle gemeinsam mit einigen anderen Hotelgästen, die wir näher kennen gelernt hatten, an der Hotelbar wegen des draußen weiterhin anhaltenden Regens. Wir unterhielten uns und schauten die ersten Urlaubsfotos an. Nach dem Abendessen traf sich die gesamte Gruppe in Gabis Zimmer um in einer fröhlichen und gemütlichen Runde den Tag ausklingen zu lassen. Alle hofften wir auf besseres Wetter am kommenden Tag.
30.09.02 Der erste Blick nach dem Erwachen ging wieder gen Himmel und es sah recht gut aus, man konnte sich auf schönes Wetter einstellen und so wurde es dann auch. Im Verlaufe des Vormittags unternahmen einige von uns einen Ausflug zur Nachbarhalbinsel Sithonia. Ich selbst nahm von einem Ehepaar, dass wir vor ein paar Tagen kennen gelernt hatten, die Einladung an mit ihnen eine Rundfahrt über die Halbinsel Kassandra zu machen auf der wir uns befanden. Als wir alle am späten Nachmittag wieder zurück waren, erzählten wir uns gegenseitig das Erlebte und alle hatten einen schönen Tag gehabt. Auch die im Hotel zurück gebliebenen. Den Tag ließen wir ganz ruhig ausklingen, ohne weitere Unternehmungen, denn der Tag an der frischen Luft hatte uns doch müde gemacht.
01.10.02 Heute fuhren einige von uns nach dem Frühstück zum Markt von Kassandria, der wieder stattfinden sollte. Ich schloss mich wieder dem Ehepaar aus Hamburg an und wir fuhren ebenfalls zum Markt. Das Angebot war recht vielfältig, aber leider war der Markt nicht so groß wie ich selbst mir das vorgestellt hatte. Gegen Mittag war ich wieder zurück im Hotel. Den Nachmittag genossen dann die meisten von uns am Strand. Ein relativ kühler Wind war etwas unangenehm und auch das Meer war nicht so warm wie an den Tagen davor. Der Regen von vor einigen Tagen zeigte Nachwirkungen! Am Abend nach dem Essen kamen wir an der Hotelbar mit einigen anderen Leuten ins Gespräch. Es war sehr interessant, schön und auch lustig sich mit ihnen zu unterhalten.
02.10.02 Langsam mussten wir nun leider an die Heimreise schon mal denken. Einen gemütlichen Tag machten wir uns, nur keine Hektik und Stress aufkommen lassen. Über den Tag hin saßen wir an verschiedenen Orten im Hotelgelände, unterhielten uns, schauten Bilder an. Einige kauften noch Souvenirs oder schrieben noch letzte Ansichtskarten. Wir ließen noch mal die vergangenen Tage Revue passieren, was wir alles erlebt und gemacht hatten. Die Ausflüge waren allesamt schön gewesen und auch die Unternehmungen sonst hatten Spaß gemacht. Es war schön gewesen am Meer zu sein, oder Abends auch schon mal die Veranstaltungen des Animationsteams im Nachbarhotel zu besuchen. Am Abend saßen wir wieder mit einigen anderen Hotelgästen an der Hotelbar zusammen und redeten miteinander. Birgit und ich blieben sogar ziemlich lange, denn wir waren mit dem Nachtportier ins Gespräch gekommen und es war sehr interessant was er zu erzählen hatte.
03.10.02 Der Tag der Abreise war nun da. Das Wetter war noch einmal so wie man sich das für den Urlaub wünscht. Die Sonne schien von einem wolkenlosen, strahlend blauen Himmel, es war warm und das Meer war... einfach unbeschreibbar, man muss es gesehen haben! Trotzdem mussten aber die Koffer gepackt werden. Wir hatten den ganzen Tag noch zur Erholung, denn der Abflug war erst am späten Abend. Somit genossen wir dann diesen letzten Tag in vollen Zügen. Für mich gab es an diesem Tag noch eine ganz besondere Premiere. Seit 8 Jahren und der nunmehr 11ten Reise ans Meer, war ich zum ersten mal schwimmen und habe mich gleich ins Meer selbst gewagt. Bisher hatte ich mich nie dazu durchringen können, auch weil ich Nichtschwimmer bin. Nun war es aber doch soweit und mit einer Schwimmweste "bewaffnet" ging es los. Das Gefühl.... es war großartig, auf neudeutsch - einfach nur geil! Sicher werde ich es im nächsten Urlaub wieder tun. Am Abend bei der Abfahrt vom Hotel wurden wir dann von all den Gästen und dem Hotelpersonal, welche(s) wir in den vergangenen Tagen näher kennen gelernt hatten, überaus herzlich verabschiedet. Ich denke es hatte nun auch der Letzte aus der Gruppe keine Lust auf zu Hause! In Erinnerung an sehr schöne Tage, auch wenn das Wetter manchmal nicht so gut war, nahmen wir Abschied von all den lieben Menschen und diesem wunderbaren Land.
Volker D., 8.10.2002
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